Welpenhof Langgoens

Herzensbrecher

Auf dieser Seite zeigen wir jene Hunde, die uns auf Grund ihres Aussehens, ihres Schicksals oder einfach nur ihrer liebenswerten Art besonders ans Herz gewachsen sind. Aus diesem Grund möchten wir es uns auch nicht nehmen lassen, ein paar Zeilen zu ihnen zu schreiben. Viel Glück im neuen Leben - ihr Herzensbrecher!

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Die “rote” Mona und der “graue” Wolf kamen im Juli 2004 zu uns. Die beiden wurden von Tierschützern in Spanien gerettet, nachdem man den beiden dort die Ohren abgeschnitten hatte. Mona und Wolf verließen uns nach 3 wunderschönen Monaten und haben heute ein gutes Zuhause.

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Boira, eine Pointerhündin kam am 10. Februar 2005 aus Spanien zu uns. Als Boira zu uns kam, war sie so abgemagert und geschwächt, dass sie nicht einmal mehr fressen konnte oder wollte. Da half nur eine Schale warmer Reis und frisch gekochtes Hühnchen. Mir standen die Tränen in den Augen, als Boira die ersten Bissen des warmen Reis mit Hühnchen zu sich nahm. Boira blieb nur für eine Nacht, wird uns aber ein Leben lang in Erinnerung bleiben!

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Heute ist der 16. Mai 2005 und vor wenigen Minuten verließ uns Sam. Sam war seit dem 31. März 2005 unser Gast und wir hatten ihn so in unser Herz geschlossen, dass er als ERSTER zusammen mit unserm Hund Falko bei uns im Haus nächtigen durfte. Sam - du wirst uns fehlen und mit dir, das Klopfen deines Schwänzchens, das Kuscheln auf der Decke, das Brummeln im Schlaf und das viele Schmusen! Wir wünschen dir viel Glück in deiner neuen Familie!

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“Lenny war etwas ganz besonderes für mich”, sagt Elfriede Rompf und denkt sehnsüchtig an die Zeit mit ihrem Lenny zurück. Was für ein Hund - so weiss und dann noch diese Augen, mit denen er einen immer angesehen hat - so lieb. Wenn ich zu ihm kam, so Elfriede Rompf weiter, hat er seine Schnute immer ganz fest an mich gedrückt und stillgehalten.

Lenny verliess uns im Juli 2005 und hat heute liebevolle Eltern und mit seinem Zuhause einen Platz an der Sonne bekommen.

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Sidney - der liebenswerte Rüde mit seiner ruhigen Art lebte im September 05 für ca. 3 Monate bei und mit uns. Als Sidney (auch liebevoll Siddi genannt) zu uns kam, hatte er einige kahle Stellen, die auf eine Hauterkrankung namens Demodex zurückzuführen waren. Aber wie heißt es so schön? Einen schönen Menschen entstellt nichts! Was für Menschen zählt, ist beim Hund nicht anders. Siddi wurde wöchentlich von uns gebadet und erhielt im Anschluß an sein Bad eine Tinktur auf die kahlen Stellen aufgetragen. Was sollen wir sagen - als Sidney uns verließ, waren alle seine Haare nachgewachsen und von dem kleinen “Schönheitsfehler” war nichts mehr zu sehen. Sidney bekam einen sehr schönen und ruhigen Platz, an dem er heute glücklich und zufrieden lebt. Siddi wir wünschen dir alles Gute.

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Pauli, ein kleiner Grieche, kam im Mai 2006 aus Griechenland zu uns. Er war unser  “Plumpudding”, denn neben Pauli konnte eine Bombe platzen - er blieb gelassen und ruhig. Der Kleine liebte es, unsere Schuhe durch den Hof zu tragen, die wir gerade erst vor einer Minute ausgezogen hatten. Außerdem war er eine “Wasserratte”, denn nichts bereitete ihm mehr Vergnügen als in in einer eigens für ihn aufgestellten Wanne zu baden.

Pauli wir werden dich vermissen, komm uns bitte recht bald besuchen.

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Diese sechs kleinen Racker möchten wir Ihnen ebenfalls in der Rubrik “Herzensbrecher” vorstellen. Die Kleinen waren im Juli und August 06 zu Gast auf dem Welpenhof Langgöns und beeindruckten uns nicht nur durch Ihr einzigartiges und wundervolles Erscheinungsbild sondern auch durch ihr liebevolles Wesen. Ruhig, verschmust und anschmiegsam werden uns diese Welpen immer in guter Erinnerung bleiben.

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Hansi, dass war ein Kerlchen” hört  man Dieter Rompf noch heute oft sagen. Und die Fotos belegen es - es war eine “Liebe”, die auf Gegenseitigkeit beruhte. Als Hansi, der kleine blonde Spanier zu uns kam, schrie es vor Angst, wenn man ihn nur streicheln wollte. Kein Wunder - hatte er doch sicher nichts Gutes in Spanien erlebt, bevor Tierschützer ihn aufgriffen. Aber schnell lernte Hansi, dass Menschen auch gut sein können und so genoss er bald jede Streicheleinheit.

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Karla kam im Dezember 2006 zusammen mit 10 anderen Welpen aus Griechenland  auf den Welpenhof Langgöns. Durch die behandelnde Tierärztin wurden zunächst Herzrhytmusstörungen festgestellt, die auf eine verschleppte Lungenentzündung zurückzuführen waren. Kein Wunder - kümmert sich doch niemand in Griechenland um diese armen “Straßenkinder” bis sie irgendwann aufgelesen werden. Karla bekam alle erdenkliche Hilfe und Fürsorge und schon nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden. Sie wird wieder ganz gesund! Uns fiel Karla besonders durch ihre ruhige und verschmuste Art auf. Zudem konnte man in ihrem Gesicht lesen, dass sie stets bemüht war, alles richtig zu machen und immer wieder neues zu lernen. Als Karla in ihr neues Zuhause ging, war sie bereits stubenrein. Diese wunderbare Hündin bekam ein wunderbares Zuhause, welches sie auch zu 100% verdient hat.

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Ebenfalls unter die Kategorie “Herzensbrecher” gehört unser Benny. Er war ein prächtiger Rüde, sowohl von seinem Wesen als auch von seiner Grösse. Unser “kleines” Elefantenbaby war schnell grösser als seine Brüder und Schwestern, die wir ebenfalls aus Griechenland zur Vermittlung bekamen. Benny war ein gleichberechtigtes Familienmitglied und hatte daher auch stets seinen eigenen Stuhl am Tisch. Er liebte es dort neben uns zu sitzen und unseren Gesprächen zu lauschen. Benny war ein ausgesprochen ruhiger und verschmuster Welpe und so wollte er  auch nie so richtig einsehen, dass er für einen Schosshund schon viel zu gross und schwer war. Als Benny am 10.08.07 in sein neues Zuhause ging, war das sehr schwer für uns, hatten wir uns doch so sehr an ihn gewöhnt. Der Stuhl neben uns wird aber immer für Benny frei sein und vielleicht kommt er uns ja schon bald besuchen.

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Lennox (liebevoll Pitti genannnt) hat Elfriede Schmidt-Rompf einige Nerven gekostet.  Nicht weil er als American Stafford zu den sogenannten Kampfhunden zählt - nein, weil es soooo viele Interessenten aus so vielen verschiedenen Bundesländern gab.

Jedes Bundesland hat eine andere Hundeverordnung und ich glaube wir können sagen, Frau Rompf kennt nun fast alle. Die Vermittlung eines Kampfhundes gestaltet sich besonders schwierig und da will man alles 110% richtig machen. So wurden Tierschutzvereine um Vorkontrollen gebeten, mit Ordnungsämtern telefoniert, stundenlang Selbstauskünfte gelesen etc.

Und was gibt es am Ende noch zu Lennox zu sagen? Er war einfach nur lieb! Lennox war ein verschmuster kleiner Kerl, der keine Probleme mit anderen Hunden, Katzen oder kleinen Kindern hatte. Am liebsten saß er bei seinen Pflegeeltern auf dem Schoss und wurde er dann mal zu schwer, machte er es sich eben auf dem Gartenstuhl nebenan  bequem.

Fazit: Vergessen Sie nicht - es wird kein “Kampfhund” geboren  (dafür ist Lennox der beste Beweis), “Kampfhunde” werden gemacht.

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Martin kam im Mai 2011 zu uns auf den Welpenhof Langgöns. Ein Herdenschutzhund-Mischling mit großer Angst vor Menschen - gleich 2 Eigenschaften, die eine Vermittlung von Anfang an schwierig machten.

Herdenschutzhund-Mischlinge sind ruhige sanfte Riesen, die sowohl ihre Menschen als auch ihr Zuhause sehr gut bewachen. Daher braucht man für diese Hunde Menschen, die über eine große Hundeerfahrung verfügen und ein entsprechendes Zuhause mit großem Garten oder Hof haben.

Aber das Martin ein Herdenschutzhund-Mischling ist, war eigentlich das kleinere “Problem”. Schlimmer war die Angst, die Martin ständig begleitete. Kamen fremde Menschen, trat er den Rückzug an und bellte vor lauter Angst. Selbst die Bewohner des Welpenhofes konnten sich Martin zunächst nicht nähern oder ihn streicheln. Die größte Angst hat er vor den Kindern, was darauf schließen ließ, dass er mit Kindern auf den Straßen Griechenlands keine guten Erfahrungen gemacht hat.

Lediglich die Pflegeeltern Elfriede und Dieter Rompf ließ Martin einige Zeit später näher an sich ran. Von ihnen ließ er sich streicheln und begleitete die beiden ins Wohnhaus. Über Wochen versuchte Elfriede Rompf das Vertrauen von Martin zu gewinnen und ihm zu zeigen, dass es alle nur gut mit ihm meinten. Aber es half alles nichts. Das Erlebte (was auch immer in Griechenland passiert war) war einfach zu prägend für Martin, so dass am Ende nur eine Therapie Martin helfen konnte.

Schweren Herzens wurde Martin von Elfriede und Dieter Rompf  zu Ute Heberer in den Odenwald gebracht. Frau Heberer kennt sich sehr gut mit traumatisierten Hunden aus und therapiert diese, bis sie in ein gutes Zuhause vermittelt werden können. Laut letzten Informationen macht sich Martin super und konnte seine Angst schon gut ablegen.